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Sports+Jetlag

Was hat Jetlag mit Sport zu tun?

Im wahrsten Sinne des Wortes kommt für manche Athleten*innen das böse Erwachen, wenn sie morgens um 6 Uhr an der Startlinie stehen und Jetlag-bedingt vor Müdigkeit kaum die Augen aufhalten können, wenn die Arme und Beine, die sich doch zu Hause noch in Topform präsentiert hatten, einfach nicht so richtig wollen.

Der Körper ‚schläft‘ noch, auch wenn unser Geist jetzt endlich Höchstleistungen abrufen will.
Unsere innere Uhr, die im Gehirn im Kerngebiet des SCN (Nucleus suprachiasmaticus) liegt, hat es einfach nicht geschafft, sich auf die neuen Gegebenheiten vor Ort in Tokyo, Melbourne, Atlanta, St. George, Sao Paulo, oder eben Kona einzustellen.
Die individuelle Leistungsspitze hat sich eben nicht genau in das Zeitfenster eingepasst/einpassen lassen, in der man die höchste persönliche Performance hat.


Leistungseinbußen vermeiden

Wenn die Uhr in unserem Körper nicht im Einklang mit der Umgebung ist, wird das nichts mit Bestleistungen!
Umso unverständlicher, dass selbst große Sportverbände das Phänomen Leistungseinbußen durch Jetlag nicht auf dem Schirm haben.

Dabei kann jeder, der über mehrere Zeitzonen zu einem Wettkampf fliegt den Jetlag in den Griff bekommen und dies nicht nur, indem er bereits 3 Wochen vorher nach Hawaii fliegt – wer kann sich das denn schon leisten!
Die Voraussetzung dafür, dass die innere (Leistungs-) Uhr an die Uhrzeit am Wettkampfort angepasst ist, bedarf ein ebenso professionelles Management der Jetlag-Adaptation, wie man den Luftdruck am Rennrad checkt,
die Passform des Neos wählt, oder die Sprengung der Laufschuhe aussucht!

Auf eine solche Jetlag-Anpassung hat sich der Anatomieprofessor und wissenschaftlich und international ausgewiesene Chronobiologe Professor Dr. Jörg Stehle spezialisiert. Hier reinhören!